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ZOW 2009: Positive Signale für die Branche
15.200 Fachbesucher kamen nach Bad Salzuflen

Mit guten Geschäftskontakten und vielen interessanten Zukunftsthemen setzte die ZOW Zuliefermesse Ost-Westfalen vom 9.-12. Februar 2009 positive Signale für die Branche. Mit 619 Zulieferunternehmen fiel die Zahl der Aussteller in diesem Jahr geringer aus als 2008, dies tat der Qualität der Messe aber keinen Abbruch. 15.200 Fachbesucher, davon etwa zwei Drittel aus dem deutschsprachigen Raum, fanden den Weg nach Bad Salzuflen und machten die ZOW einmal mehr zum Business-Event und Branchentreffpunkt für den nord- und zentraleuropäischen Markt.

Ausgesprochen erfreulich ist die Entwicklung bei der Besuchergruppe der Architekten, Innenarchitekten und ausbauenden Unternehmen. Sie ist in diesem Jahr um das Doppelte gestiegen und entwickelt sich damit systematisch zu einer neuen ZOW-Zielgruppe. ZOW-Veranstalter Survey bietet seinen Ausstellern damit den Einstieg in das lukrative Objektgeschäft in Innenausbau, Messe- und Ladenbau. In der Architekturlounge findet diese Besucherklientel seit 2007 auf der ZOW einen Anlaufpunkt. Von hier starten Fachführungen über die Messe, hier finden Vorträge statt, hier werden die Produkthighlights der Messe präsentiert, hier kann man entspannen und Eindrücke austauschen.

Das Gros der Aussteller auf der ZOW in Bad Salzuflen kam traditionell aus Deutschland, davon knapp die Hälfte aus der Region Ost-Westfalen Lippe. Das Ranking der ausländischen Hersteller wird von Italien angeführt, aber auch Spanien, Österreich, die Niederlande und Polen waren mit einer ganzen Reihe von Ausstellern vertreten. Daneben gab es 2009 echte ZOW-Newcomer aus den osteuropäischen Wachstumsmärkten wie Rumänien, Slowenien, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Insgesamt verteilte sich das Aussteller-Portfolio in diesem Jahr über 35 Länder und vier Kontinente und zeigt damit die weltweit hohe Anziehungskraft dieser Fachmesse.

Wie immer standen die Zulieferer und ihre Produktinnovationen im Mittelpunkt des Messegeschehens, aber mit spannenden Sonderschauen zu aktuellen Themen der Branche bot die ZOW ihren Besuchern 2009 noch mehr. In der Architekturlounge fand eine interessante Ausstellung zum Thema „Universal Design“ statt, die auf große Resonanz stieß. Vom praktischen Dreh-Flaschenöffner bis zur abgerundeten Dunstabzugshaube gab es hier einiges zu sehen. Nicht weit davon zeigte die Interessengemeinschaft „igel“ eine Leichtbau-Show der Extraklasse. 26 Mitgliedsunternehmen von igel präsentierten hier auf 500 m² Fläche die neuesten Lösungen aus dem Leichtbau, der die Möbel- und Einrichtungswelt revolutionieren wird.

Spannende Zukunftsthemen

Materialz zog die ZOW-Besucher in in die spannende Welt der Materialien. Die Ausstellung eröffnete dem Besucher eine emotional ansprechende Designwelt, die zum Fühlen und Betrachten einlud. Ein weiteres ZOW-Highlight war der Mediapoint. Diese exklusive Präsentation zeigte an konkreten Raumsituationen, wie Wohn- und Arbeitszimmer, Küche und Bad mediengerecht konzipiert und ausgestattet sowie miteinander vernetzt werden können. Die RFID-Factory und der Campus Logistik schließlich zeigten, wie sich im Unternehmen durch moderne Funktechnik und optimierte Prozesse Zeit und Geld sparen lässt. Währendessen feierte „ifurn“, das Webportal für Konstrukteure und Planer, auf der ZOW seinen ersten Geburtstag.

Die ZOW spürt die Trends auf und bildet sie Jahr für Jahr neu ab. Die Beschlagbranche überzeugt einmal mehr durch technisch ausgereifte Lösungen in hoher Designqualität für Schubladen, Auszüge, Klappen oder Türen. Standard sind abnutzungsfreie Materialien, hygienische Beschichtungen und variable Ein- und Verstellmechanismen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Bei den Zierbeschlägen geht der Trend in Richtung puristische Geradlinigkeit. Kantige, klare Formen stehen für eine Designrichtung, welche die neue Sachlichkeit der Wohn- und Einrichtungswelt perfekt unterstützt. Chrom und Edelstahl in glänzenden Optiken sind die Materialien, die dabei Verwendung finden. Der Materialmix mit Glas sowie Holz und Leder ist dabei nach wie vor ein Thema. Insbesondere im Wohn- und Schlafbereich wird der Beschlag mit seiner klaren, puristischen Linie mehr denn je zum Akzent setzenden Designobjekt.

Zwischen Natürlichkeit und Kontrast

Wertigkeit und Qualität zeichnen den Produktbereich Oberflächen und Fronten aus. Authentische Holzoptiken sind das Thema für den privaten Wohnbereich. Obsthölzer mit hohem Splintanteil, Ästen oder Blumen entsprechen diesem Trend und finden sich in Kirsche, Apfel, Birne oder Pflaume wieder. Warme Rot- und Brauntöne in matter Optik  charakterisieren das Farbspektrum, das hier zur Anwendung kommt. Ein Trendsetter ersten Ranges ist der Nussbaum, der mit bräunlich-gräulichen und ins Oliv spielenden Farbnuancen überrascht und dadurch besonders natürlich wirkt. Kombiniert mit  weißen Hochglanzoptiken setzt er in der Küche ausdruckstarke Akzente, macht sich aber auch mit Apfelgrün und Violett sehr gut.  

Ihrem Anspruch als Trendbarometer und Business-Event der Möbel- und Ausbaubranche ist die ZOW 2009 einmal mehr gerecht geworden. Die nächste ZOW findet vom 8. bis 11. Februar 2010 statt – zu gewohnter Zeit an gewohnter Stelle im Messezentrum Bad Salzuflen.

Fotos zum Download unter www.zow.de/ Presse