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ZOW in Bad Salzuflen: Internationalität in Ostwestfalen - 14. Zuliefermesse Ost-Westfalen mit vielen Highlights

Eine durchweg gute und konstruktive Stimmung herrschte bei Ausstellern und Besuchern der ZOW Zuliefermesse Ost-Westfalen im Messezentrum Bad Salzuflen: Der diesjährige Branchentreff bot den Teilnehmern anspruchsvolle Präsentationen und hervorragende Messekontakte. Großen Zuspruch fanden die Architekturlounge und die Veranstaltungen rund um die Sonderthemen Logistik, Leichtbau und Direktdruck. 771 Aussteller aus 34 Nationen zeigten vom 25. bis 28. Februar im Zentrum der Möbelregion Ostwestfalen ihre Designideen für Möbelindustrie und Innenausbau für die kommende Saison.

Nach der 14. Ausgabe der ZOW in Bad Salzuflen kann Veranstalter Survey Marketing + Consulting GmbH & Co. KG (Bielefeld) eine rundum positive Bilanz ziehen: Attraktive Präsentationen in allen Produktgruppen und eine große Themenfülle erwarteten die 16.500 Fachbesucher zur ZOW 2008. In den fast ausverkauften Hallen 19 bis 23 des Messezentrums Bad Salzuflen präsentierten 771 Aussteller (Vorjahr: 683) auf 45.000 m2 Fläche (Vorjahr: 41.000 m2) ihre neuesten Produkt- und Servicelösungen für die Branche. Viele bekannte, aber auch neue Anbieter bereicherten mit ihrem Portfolio das Spektrum für die Fachbesucher. 2008 waren erstmals Start-up-Unternehmen dabei, die im Rahmen eines speziellen Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert werden (www.bafa.de).

Mehr ausländische Aussteller

Das Verhältnis von deutschen zu ausländischen Ausstellern hat sich im Vergleich zu 2007 umgedreht: Die deutschen Unternehmen machten mit 375 Ausstellern 49 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aus, die Zahl der internationalen Aussteller betrug mit 396 Beteiligten 51 Prozent (Vorjahr: 49 Prozent). In dieser Gruppe stellten 125 Firmen aus Italien erneut das größte nationale Kontingent, gefolgt von Österreich (29) und Spanien (27). Ungeachtet der leicht zunehmenden Internationalisierung bei den Ausstellern bilden die Zulieferer aus der Möbelregion Ostwestfalen (OWL) nach wie vor die stärkste Gruppe unter den deutschen Ausstellern: 160 Unternehmen aus OWL waren in Bad Salzuflen dabei – das sind 43 % der deutschen und 21 % aller ZOW-Aussteller. Die ZOW bleibt ihrem Regionalkonzept treu und wird doch immer internationaler.

Plus bei den Besuchern

Bis zum Abend des vierten Messetages wurde mit 16.500 Fachbesuchern die Vorjahreszahl um über drei Prozent übertroffen. Die Zahl der Gäste aus Übersee ist leicht gestiegen, die deutschen Besucher machen aber erwartungsgemäß weiter den größten Anteil aus. Da 2008 mehr internationale Gäste auf der ZOW vertreten waren, ist eine höhere durchschnittliche Verweildauer auf der Messe zu verzeichnen. Als stärkste Messetage erwiesen sich der Montag und der Dienstag.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei der Besuchergruppe der Architekten, Innenarchitekten und Designer, die sich systematisch zu einer neuen ZOW-Zielgruppe entwickelt haben. Zum Thema Innenausbau boten die ZOW-Architektentage in der „Architektur-Lounge“ ein tägliches Informationsprogramm und Fachführungen für die genannten Berufsgruppen. Alle Veranstaltungen waren gut besucht bis ausgebucht, insbesondere ein „Produkttest“ ausgewählter ZOW-Exponate traf auf große Resonanz. Zahlreiche Aussteller betonten, dass hier viele gute Kontakte zustande gekommen seien.

Großen Anklang fanden neben den umfassenden Präsentationen der ZOW-Aussteller die speziellen Initiativen des Veranstalters und seiner Partner. Die Vortragsreihe „Logistik in der Möbelbranche“ stellte die Relevanz aber auch die Brisanz dieses hochaktuellen Themas in den Mittelpunkt, das leider in vielen Unternehmen immer noch ein Schattendasein führt. Schon zum dritten Mal unter dem Dach der ZOW zeigte die Sonderschau E3S zu Mineralwerkstoffen und Engineered Stone neue Möglichkeiten im Umgang mit dieser Art von Composite-Werkstoffen insbesondere für das Handwerk und den Innenausbau.

Außerdem standen der Direktdruck im Fokus und natürlich das Topthema Leichtbau. In einem geschlossenen Leichtbauforum innerhalb der ZOW diskutierten Vertreter aus Industrie und Wissenschaft die zukünftigen Entwicklungen in diesem spannenden Segment. Die Wichtigkeit des Themas drückt sich auch aus in dem Zuspruch, den „Igel“, die Interessengemeinschaft Leichtbau, während der vier Messetage erfuhr. Die Zahl der „Igel“-Mitglieder wuchs auf weit über 100. Und es wird bereits über einen langfristig angelegten Leichtbaucluster in Ostwestfalen nachgedacht.

2. M Technology Award verliehen

Zum zweiten Mal wurde während der ZOW die internationale Produktauszeichnung „M Technology Award“, organized by iF (International Forum Design, Hannover), verliehen: Auszeichnungen erhielten 16 hervorragende Zulieferprodukte und -konzepte internationaler ZOW-Aussteller und Nichtaussteller, darunter zweimal Gold und viermal Silber. Ein brillantes Ergebnis, das einmal mehr die hohe Innovationskraft der Zulieferbranche zum Ausdruck bringt.